Fit 'n' Healthy Family

Fleisch-Freund oder Feind?
Fleisch-Freund oder Feind?

Fleisch – Freund oder Feind?

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Mittlerweile leben wir hier zu Hause ja zu 90 Prozent vegan. Und die anderen 10 Prozent? Da essen wir gerne mal ein saftiges Rindersteak oder eine zarte Putenbrust. Aber ist es wirklich nötig Fleisch zu essen um gesund zu bleiben? Oder macht es uns krank?

Ist Fleisch für uns Menschen vorgesehen?

Historisch gesehen haben wir Menschen schon immer Fleisch verzehrt. Höhlenzeichnungen sollen das belegen. Wie oft und in welchen Mengen lässt sich allerdings nur schätzen. Außerdem haben sie damals wohl kaum jede Woche ein Mammut erlegen können 😉 Was ich krass finde ist, wie sehr sich allein in den letzen Jahrzehnten der Fleischverbrauch gewandelt hat. Zu Zeiten als unsere Eltern aufgewachsen sind gab es nur den wöchentlichen Sonntagsbraten. Heutzutage gibt es in vielen Familien oft mehrmals am Tag Fleisch oder Wurst. Auch für mich war in meiner Kindheit Fleisch (laut Erzählungen meiner Mutter) mein Gemüse 🙂 Ich soll bei meiner Oma am Tisch gesessen und mehr Gemüse gefordert haben. Mir wurden also Karotten und Kartoffeln angeboten. Aber was ich wollte, waren Wiener Würstchen 🙂

Hat Fleisch-Konsum wirklich Vorteile?

Meiner Meinung nach Jein 🙂 Zwar ist dadurch eine optimale und effiziente Eiweißversorgung möglich. Und ja, das Aminosäurenprofil ist für uns Menschen gut geeignet da es alle essenziellen Aminosäuren innehat. Aber gerade der Teil vom Tier, der eine besonders hohe Nährstoffdichte vorzuweisen hat, geht wohl, vor allem in unserer Generation, kaum noch über die Ladentheke. Denn mal ehrlich: Bevor ich Rinderleber oder Hühnerherzen esse, lebe ich lieber 1000 prozentig vegan :-). Vor allem treffen diese Vorteile nur zu, wenn die Tiere artgerecht im Freiland gehalten werden. Und das ist leider noch nicht einmal bei uns auf dem Dorf gegeben. Auch hier stehen die Kühe im engen Stall, statt auf der grünen Wiese. Und nach dem folgenden Video wird es doch erst recht schwierig zu behaupten, dass DAS natürlich für ein Tier ist!

 

 

Nachteile Fleischkonsum

Für uns überwiegen einfach die Nachteile um täglich Fleisch zu essen. Wer sein Fleisch im normalen Supermarkt oder auch beim herkömmlichen Fleischer kauft, läuft Gefahr zusätzlich noch einen Schwung Medikamente mitzukaufen. Frei nach Sebastian Pufpaff (ein toller Comedian, mal so am Rande): „Demnächst werden wir beim Fleischer gefragt, ob wir die Quartalsgebühr für das Rezept schon bezahlt hätten.“

Da viele Familien heutzutage kaum das Geld aufbringen um hochwertiges Fleisch aus artgerechter Haltung zu bezahlen (was auch uns als 4 köpfige Familie schwerfällt) wird aus der Not heraus oft das günstigere Fleisch aus der industriellen Haltung gekauft. Ich kann es aus finanzieller Sicht keinem verdenken, denn Bio-Fleisch hat einen stolzen Preis. Das kommt uns zumindest so vor. Doch es ist genau andersherum. Das Bio-Fleisch hat einen ganz  normalen Preis und das industriell hergestellte ist viel zu billig. Denn das Fleisch von industriell gehaltenen Tieren wird durch Massentierhaltung auf grausame Art und Weise gewonnen. Ich kann es mir beileibe nicht vorstellen, dass es einer Kuh oder einem Schwein gefällt, sein Leben lang in einer Box zu verharren, statt auf einer Wiese zu grasen oder sich im Matsch zu suhlen. Gut, sie kennen es nicht anders, aber mir tut es in der Seele weh. Versteht mich nicht falsch, wir haben uns auch Jahrelang von diesem Industriefleisch ernährt, aber seit wir uns mit gesunder Ernährung, Veganismus und so weiter beschäftigen, wurden uns immer mehr die Augen geöffnet. Und wir erleben Veränderungen an unseren Körpern das ist DER Wahnsinn. Um so weniger Fleisch wir futtern um so reiner wird unsere Haut und unser Gedächtnis wird besser (auf einmal kann mein Mann sich Handynummern merken) 😉

Und warum zum Geier essen wir (also unsere Familie) überhaupt noch Fleisch?

Erst einmal weil es uns nach wie vor gut schmeckt. Und wenn die Tiere ein tolles Leben hatten, spricht auch nicht wirklich etwas dagegen. Zum anderen gibt es wohl ein Vitamin, dass anscheinend nur in Tieren in bio-verfügbarem Zustand für uns Menschen zugänglich ist. Das sogenannte Vitamin B12, welches unter anderem für die Zellteilung und der Gewinnung der roten Blutkörperchen zuständig ist. Ich schreibe das mit dem Vitamin so vage, da ich selbst noch nicht so ganz überzeugt bin. Weder davon, dass es nur in tierischer Nahrung vorkommt, noch dass man es komplett aus pflanzlicher Nahrung gewinnen kann. Dafür gibt es aus beiden Richtungen zu viel Stänkerei auf den jeweils Anderen. Um einen eventuellen Mangel vorzubeugen haben wir uns entschieden uns halt hin und wieder ein Stück Fleisch zu gönnen (Und auch hier müssten wir zum Beispiel Rinderleber zu essen, um den höchsten Vitamin B12-Gehalt zu bekommen, aber das Zeug bekomme ich nun mal partout nicht runter)!

Fleisch - Freund oder Feind? Fleisch-Freund oder Feind?

Welches Fleisch wandert bei uns auf den Teller?

Wenn möglich nur Rind oder Geflügel. Das Rindfleisch bietet uns zum Beispiel Selen, Eisen, Silizium und Zink. Geflügel ist reich an Eiweiß und ist (zumindest wenn man die Haut weglässt) auch recht Mager.

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