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Intermittierendes Fasten-Warum die 16/8 Methode klasse ist!
Intermittierendes Fasten-Warum die 16/8 Methode klasse ist!

Intermittierendes Fasten-Warum die 16/8 Methode klasse ist!

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Das Intermittierende Fasten ruft wieder nach mir! Also folge ich 🙂 Spaß beiseite 🙂 Wir haben Urlaub und sind völlig frei in unserer Zeitgestaltung. Ich kann meinen Sport zur Zeit komplett abends machen, da es mehr oder weniger egal ist, wann unsere Kinder ins Bett gehen. Am nächsten Tag schlafen wir ja aus (wohlgemerkt ist bei uns zur Zeit die Nacht spätestens um 07:30 Uhr vorbei 🙂 ) Ich ernähre mich beim Intermittierenden Fasten meistens nach der 16/8 Methode. 16 Stunden Fasten und in einem 8 Stündigen Zeitfenster essen. 

Was bedeutet 16/8 (auch bekannt unter Lean Gains)

Die sogenannte Lean Gains Methode geht auf Martin Berkhan zurück. Man fastet 16 Stunden und isst anschließend in einem acht-Stunden Fenster. Man sollte darauf achten dass man in den 16 Stunden Fasten genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Erlaubt sind Wasser (auch Detox-Wasser), ungesüßter Tee und Kaffee. In den 8 Stunden des Fastenbrechens nimmt man seinen gesamten Kalorienbedarf zu sich. Wichtig ist hierbei, dass die Kalorien aus guten Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse, Vollkorn, pure Milchprodukte (sprich keinen Fertigjoghurt und mit Zucker/Süßstoffen versetzte Milch), Vollkorn und magerem Fleisch stammen. Wenn man seinem Körper genügend Nährstoffe in den 8 Stunden zuführt, fällt einem die Fastenzeit wesentlich leichter.

Warum die 16/8 Methode auch etwas für Dich sein könnte

Du kannst Dich langsam, Schritt für Schritt an das Zeitfenster 16/8 herantasten. Wenn Du bislang immer 3-5 Mahzeiten + sonstige Snacks in einem 16 Stundenfenster  (sprich 6 Uhr Frühstück und abends um 22 Uhr noch mal eine Kleinigkeit vor dem Schlafengehen) gegessen hast ist der Sprung in die andere Richtung für manchen ziemlich heftig! Du kannst dieser Ernährungsmethode trotzdem eine Chance geben indem du in der ersten Woche dein Essensfenster auf 12 Stunden verkürzt. Für viele von uns ist es am Einfachsten das Frühstück später einzunehmen oder sogar ganz ausfallen zu lassen. Statt die erste Mahlzeit des Tages um 6 Uhr zu sich zu nehmen, kannst du Tag für Tag oder Woche für Woche das Frühstück um 1 Stunde nach hinten schieben. Das machst Du dann so lange bis Du zu einer für Dich passenden Startzeit gekommen bist. Das hängt zum Einen davon ab, welchen Beruf Du ausübst und ob Du die Pausen so legen kannst wie Du möchtest. Zum anderen spielt auch gegebenenfalls Dein Familienleben eine große Rolle. Unsere wichtigste Mahlzeit als Familie ist das Abendessen, da wir nur dann alle zusammen an einem Tisch sitzen. Also ist das Ende meines Essensfensters zur Zeit so bei 19 Uhr rum (unsere Kinder haben um 18:30 mittlerweile noch keinen Hunger). Die erste Mahlzeit nehme ich dann so gegen 11 Uhr ein.

Und was ist mit Kalorienzählen

Ob du Kalorien zählen möchtest oder es erst einmal Freestyle nach Bauchgefühl versuchst bleibt Dir überlassen. Ich persönlich halte nicht so viel von diesen Trackern, da uns dadurch das Sättigungsgefühl immer mehr abhanden kommt. Die meisten Tracker achten nur auf das wieviel und nicht auf das was. Ja, man kann die Nährstoffe wie Protein, Kohlenhydrate und Fett tracken aber dem Programm ist es egal woher diese Nährstoffe kommen. Wenn also laut deren Berechnung noch ein Eis drin ist, isst man es leichter als wenn man sich an nahrhafte Lebensmitteln hält.

Welche Nahrungsmittel werden empfohlen

Je natürlicher die Nahrungsmittel sind um so besser. Es gibt meines Wissens nach keine Vorschriften, die besagen, was man genau essen soll. Manch einer isst low carb, der nächste low fat, wiederum andere Vegan. Probiere einfach aus, was Dir am besten bekommt.

Warum ist Intermittierendes Fasten gesund

Weil Dein Körper in der Fastenzeit nur wenig mit der Verdauung zu tun hat, kann er seine Kraft für die Zellreparatur sowie der Beseitigung schadhafter Zellen aufwenden. Zudem reguliert diese Methode den Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Auch der Bluthochdruck wird gesenkt.

Weitere Vorteile des Intermittierenden Fastens:

Stärkeres Immunsystem

Dein Körper hat mehr Zeit und Kraft die Nährstoffe dahin zu leiten wo sie benötigt werden. Dadurch wird unter anderem das Immunsystem gestärkt.

Du sparst Zeit

Es sind 1-2 Mahlzeiten am Tag die du weniger vorbereiten musst. Und mal unter uns, wer setzt sich wirklich zu jeder seiner Mahlzeiten in der heutigen Zeit noch hin um in Ruhe und mit Genuss zu essen? Wir leben in einer so schnelllebigen Zeit, dass das Essen oftmals zwischen Tür und Angel eingeworfen wird, statt genossen zu werden.

Du sparst Geld

Statt drei bis fünf Mahlzeiten + Snacks den Tag über verteilt zu essen, ist das Mittagessen oft die erste Mahlzeit des Tages. Und wenn ich daran denke was mein Mann und ich schon zum Frühstück verdrücken können, dann Holla die Waldfee 🙂 Man gibt durch den kleineren Essenszeitraum seinen Gelüsten auch nicht mehr nach, denn nur wenn ich mich gesund und nahrhaft ernähre kann ich die Fastenzeit gut durchhalten. Das beste Beispiel hatte ich gestern Mittag. Unsere Tochter wollte nach langer Zeit mal wieder normale Nudeln aus normalem Hartweizengriess essen. Nun gut, ich habe für uns zwei eine recht große Menge gekocht, und sie haben auch lecker geschmeckt. Aaaaaber, ich hatte nach einer Stunde wieder richtig Kohldampf! Ich hatte zwar Unmengen an Kalorien zu mir genommen, aber keine Nährstoffe.

Und die Nachteile des Intermittierenden Fastens:

Essen vorbereiten

Da unsere Kinder zu den unterschiedlichsten Zeiten am Tag Hunger haben (sofern sie zu Hause sind und sich nicht den Pausenzeiten in der KiTa und der Schule beugen müssen) ist es an manchen Tagen eine Herausforderung ihnen etwas Nahrhaftes zuzubereiten während man selber noch oder wieder in der Fastenphase ist. Oder wenn ich innerhalb der Fastenphase schon mal das Mittagessen koche. Dem naschen aus dem Topf zu wiederstehen, hui da muss ich echt standhaft sein 🙂

Stimmungsschwankungen

Wie bei vielen Ernährungsumstellungen kann es hin und wieder zu Stimmungsschwankungen kommen. Aber wenn man erst einmal herausgefunden hat woran es liegt (zum Beispiel nicht genug getrunken, am Vortag nicht nahrhaft genug gegessen, zu wenig geschlafen, nicht ausgelastet) bekommt man es recht schnell in den Griff.

Anfangs zu viel essen

Anfangs kann es dazu kommen, dass Du in den 8 Stunden Essenszeit zu viel isst. Das ist mir bei meinem ersten Versuch mit dem Intermittierendem Fasten passiert. Ich habe zwar gesund, aber viel zu viel gegessen, aus der Angst heraus, dass ich sonst am nächsten Tag bis zur ersten Mahlzeit hungern müsste. Aber dem ist nicht so. Iss einfach so viel dass Du gut gesättigt bist und vertraue auf Deinen Bauch.

Welche Varianten gibt es noch?

Einen Überblick darüber bekommst du in diesem Artikel: Intermittierendes Fasten – Fasten mit Unterbrechung

 

Tschüüüß, Deine Berit

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